Am 16. Februar 2011 unterstützte der Grosse Rat des Kantons Thurgau einstimmig eine Motion von Urs Martin (SVP, Romanshorn), Richard Nägeli (FDP, Frauenfeld) sowie Robert Meyer (GLP, Eschlikon). Sie fordern den jährlichen Ausgleich der kalten Progression. Dieser sei ein Akt der Fairness. Das Beispiel anderer Kantone, die den jährlichen Ausgleich eingeführt hätten, zeige, dass das zu keinem nennenswerten Mehraufwand für die Verwaltung führe.

Von links bis rechts stellten sich alle Fraktionen hinter den Vorstoss. Es sei richtig, wenn das Thurgauer Steuergesetz in diesem Punkt an die Praxis des Bundes angeglichen werde, hiess es. Die Dringlichkeit des Anliegens habe zugenommen. Das Inflationsrisiko steige, darum könne es zu stärkeren Teuerungsausgleichen kommen.

16.02.2011 | 1124 Aufrufe