Urs Martin kritisiert die Gemeinde Arbon und ihre sehr hohen Sozialhilfeausgaben. Diese seien kein Zufall. Kürzlich sei ein Bericht vorgestellt worden, der festhielt, dass zur Bewältigung der Sozialhilfefälle zusätzliche Stellenprozente auf der Verwaltung nötig seien. «Unerwähnt blieb dabei aber, dass im Bericht auch festgestellt wurde, dass 1000 Franken pro Jahr und Sozialhilfeempfänger gespart werden könnten», sagt Martin. Das ergäbe ein Sparpotenzial von einer halben Million Franken bei Ausgaben von derzeit über fünf Millionen Franken für die Sozialhilfe. (sme.) 

Thurgauerzeitung, 17. Dezember 2015.

17.12.2015 | 1172 Aufrufe