Am 8. März 2015 stimmen wir in Romanshorn über die Volksinitiative „10m2 Solarfläche pro Einwohner ab“. Auf den ersten Blick meint man, man könne ja nichts, gegen dieses Anliegen haben, welches ja „saubere“ Energie liefert. Auf den zweiten Blick entpuppt sich das Anliegen allerdings als knallharte Interessenpolitik! Der Initiant ist ein auf Frauenfeld stammender, in Bern völlig unbekannter Nationalrat. Dieser hat nicht nur ein grünes Mäntelchen, sondern ist auch Inhaber einer Firma, welche mit der Installation von Solarzellen viel Geld verdient. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Dass wir aber jedes Jahr in Romanshorn 4 Millionen Franken mehr zahlen sollen, um das Geschäft des Initianten auf Vordermann zu bringen, ist stossend. Auch deshalb sage ich entschieden Nein zur Solar-Initiative! 

Seeblick, 27. Februar 2015.

27.02.2015 | 1842 Aufrufe