Dass in Genf ein verurteilterMehrfachvergewaltiger miteiner jungen Frau in eine Reittherapiegeschickt wird undunterwegs noch ein Messer kaufenkann, um seine Betreuerindann umzubringen, würde mangar nicht glauben, wenn esnicht bittere Realität wäre. Dassin Zürich ein Jugendlicher mittelssteuerfinanziertem Thaibox-Training zu einer nochgrösseren Kampfmaschineherangezüchtet wird und denSteuerzahler 30000 Franken imMonat kostet, ist unhaltbar.Gibt es auch im ThurgauLeute, welche von der Therapeutitisim Strafvollzug fürstlich leben? Der Verdacht liegt nahe.Das System jedenfalls funktioniert:Gutachter und Gutachterinnenempfehlen ihnen nahestehendeTherapiestellen.Das Jugendstrafrecht erlaubt,kuschlige Entscheide zu erlassen.Folgerichtig übernimmtdann die Therapiestelle denStraftäter und kann ihn auf ewig(und auf Kosten der Steuerzahler)betreuen. Was gilt mehrin unserer Gesellschaft – dieFreiheitsrechte schwerer Gewalttäteroder der Schutz derGesellschaft vor ebendiesen? Haben wir nicht eine Verwahrungs-Initiative angenommen? Wie viele Sanktionen im ThurgauerJugendstrafvollzug werdenweitergezogen und angefochten? Was kosten sie? Aufklärungtut not.

Hermann Lei, Frauenfeld
Urs Martin, Romanshorn

19.09.2013 | 1104 Aufrufe