Ein 13-Jähriger Junge in Arbon soll sich gemäss 20min an einem 5-jährigen Mädchen vergangen haben. Er soll sie anal vergewaltigt haben, ein Kollege des Vergewaltigers soll den Bruder des Mädchens gezwungen haben, zuzuschauen. Sehr schlimm. Noch schlimmer aber ist, dass gemäss gleichem Artikel die Jugendstaatsanwaltschaft versucht habe, diese Fakten geheim zu halten, um eine „Stigmatisierung der Täter“ zu verhindern. Da stellen sich für mich grundlegende Fragen: Seit wann ist eine Strafverfolgungsbehörde dazu da, Gewalttaten vor der Öffentlichkeit zu verheimlichen? Ist der Auftrag der Jugendanwaltschaft nicht mehr, Täter anzuklagen und einer Strafe zuzuführen? Eine Antwort unserer Jugendanwaltschaft drängt sich dringend auf. Ich erwarte, dass mögliche Sexualstraftäter von den Strafverfolgungsbehörden mit aller Härte angepackt und nicht verhätschelt werden.

18.07.2013 | 2026 Aufrufe