Lokale Bedürfnisse einbeziehen

Urs Martin über die Festlegung des Existenzminiumus durch die Gemeinden

  • 17.03.2016, 10:20
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Kunstmuseum Thurgau: Eine Reise nach Lausanne

Die Reise nach Lausanne lohnte. Nicht nur wegen dem mir positiv gestimmten Entscheid, sondern wegen der Erfahrung, dass die Schweiz über ein funktionierendes Staatswesen verfügt, in welchem eine Justiz in vollkommender Unabhängigkeit über Dinge befinden kann. Diese Erkenntnis freut mich als Staatsbürger. Zweitens war ich beeindruckt wie fünf Richter in vollkommener Transparenz und Öffentlichkeit während zweidreiviertel Stunden über eine komplexe Materie kontrovers und sehr differenziert argumentierten. 

  • 15.04.2015, 17:38
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«Was ist daran unsozial?»

Dafür

 

  • 08.09.2013, 00:00
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Strafe ohne Aufsicht

Wer vorhat, ein Wirtschaftsdelikt zu begehen, sollte dies möglichst im Thurgau tun, denn dort wird man nie dafür belangt. So der Tenor aus an der Strafverfolgung interessierten Kreisen. Böse Redensart oder bittere Realität?

  • 05.11.2012, 10:04
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Lehrerbildung auf Abwegen

Viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich, warum Lehrer oder vielmehr «Lehrpersonen» – wie sie politisch korrekt zu nennen sind – heute eine derart praxisfremde Haltung an den Tag legen. Nichtssagendes statt Noten und Naturwissenschaften, Bürokratie statt Bezug zu den Schülern, Weltfremde statt Wirtschaftsfreundlichkeit – das die Attribute, welche zu hören sind.

  • 06.04.2012, 00:00
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Verantwortungslosigkeit beim EKT - Dreissig Millionen verloren – niemand ist schuld!

Über dreissig Millionen Volksvermögen wurden beim Elektrizitätswerk des Kantons Thurgau (EKT) durch kriminelles Handeln und mangelnde Aufsicht in den Sand gesetzt. Aus Thurgauer Sicht ist hierfür «niemand verantwortlich» – ausser George W. Bush. Eine Geschichte über kollektive Unverantwortlichkeit.

  • 17.02.2012, 00:00
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Verantwortungslosigkeit beim EKT - Dreissig Millionen verloren – niemand ist schuld!

Über dreissig Millionen Volksvermögen wurden beim Elektrizitätswerk des Kantons Thurgau (EKT) durch kriminelles Handeln und mangelnde Aufsicht in den Sand gesetzt. Aus Thurgauer Sicht ist hierfür «niemand verantwortlich» – ausser George W. Bush. Eine Geschichte über kollektive Unverantwortlichkeit.

  • 17.02.2012, 00:00
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Über atomfreie Städte und Physik

Immer mehr Schweizer Städte verkaufen etwas, was es so gar nicht gibt: Öko-Strom. Und täglich mehrt sich die Zahl jener Orte, die aus etwas aussteigen, aus dem man physikalisch gar nicht aussteigen kann: Aus dem Atomstrom.

  • 16.10.2011, 20:50
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Warum ich für den Thurgau nach Bern will...

Ich vertrete rund 50 Prozent der Thurgauerinnen und Thurgauer.

  • 29.09.2011, 00:00
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Der Euro und die Folgen: Hat die EU noch eine Zukunft?

Vor zwanzig Jahren lehnte die Schweiz den EWR-Beitritt ab. Entgegen den damaligen Unkenrufen geht es uns heute nicht schlechter, sondern besser. Die meisten EU-Staaten leben massiv über ihre Verhältnisse und stellen damit die Gemeinschaft als Ganzes vor die Existenzfrage. Scheitert der Euro, steht auch die EU vor ihrem Ende.

  • 17.09.2011, 00:00
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Überfällig…

Als Finanzdirektorin von Genf überschätzt, da der Staatshaushalt mit ausserordentlichen Erbschaften aufgepeppt, zeigte sich ab 2003 schnell die Eigenwilligkeit der Micheline Calmy-Rey.

  • 16.09.2011, 00:00
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Ein Rücktritt wäre nur konsequent!

Vor der Minarettverbots-Abstimmung gingen die Wogen hoch. Doch selbst eineinhalb Jahre danach elektrisiert die Initiative.

  • 08.07.2011, 00:00
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Nein zum EU-Beitritt in Raten

Text fehlt

  • 01.07.2011, 00:00
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Das Gesundheitswesen, breit diskutiert, komplex und vielschichtig

Eines der wohl am meisten diskutierten Themen in der Politik ist die Gesundheitspolitik. Prämienerhöhungen, Vertragsfreiheit, Spitalfinanzierung, ausstehende Prämien, Prämienverbilligung, hoch spezialisierte Medizin, Managed Care, Risikoausgleich. All dies sind Stichworte, die immer wieder in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Eine Auslegeordnung tut Not.

  • 06.05.2011, 00:00
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Sind wir Schweizer wirklich so dumm?

Bürglen, ein Dorf in der Mitte des Kantons Thurgau, wird Schauplatz einer Geschichte, die so in unserem Land wohl einzigartig ist. Nach der Nicht-Einbürgerung versucht ein Kosovare die Einbürgerung mittels Müll-Terror zu erpressen.

  • 21.04.2011, 00:00
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Regierungsreform: alter Kaffee neu aufgewärmt

Am 25. März verkündete der Bundesrat lauthals, wegweisende Entscheide zur Regierungsreform getroffen zu haben. So soll das Bundespräsidium neu auf zwei Jahre verlängert werden und es sollen mehr Staatssekretäre eingesetzt werden. Diejenigen, die meinen, der Bundesrat hätte damit neue, innovative Ansätze hervorgebracht, müssen enttäuscht werden. Viel mehr zog die Landesregierung bloss längst dagewesene, oftmals diskutierte und ebenso oft verworfene Vorschläge wieder aus der Schublade. Einmal mehr soll das Schweizer System der EU angepasst werden.

  • 15.04.2010, 00:00
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Sie kamen, sahen und blieben…

Vor der Abstimmung über die Personenfreizügigkeit war jedes Mittel der einseitigen Information Recht, um die negativen Auswirkungen der Personenfreizügigkeit auf die Sozialwerke unter den Teppich zu kehren. Doch schon ein Jahr nach der Abstimmung zeigt sich, dass die damalige staatliche Abstimmungsanleitung vielmehr Propagandacharakter hatte als den Zweck der objektiven Information.

  • 26.01.2010, 00:00
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Ein Konkordat wie HarmoS – nur viel schlimmer!

Seit einem guten Jahr herrscht landesweit ein erbitterter Wettstreit zwischen den Bürokraten der Erziehungsdirektorenkonferenz und beherzten Eltern betreffend HarmoS-Konkordat. Doch bereits wurde ein noch viel übleres HarmoS-Nachfolgeprodukt von der Erziehungsdirektoren verabschiedet: Das Sonderpädagogik-Konkordat.

  • 02.11.2009, 00:00
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Regierungsreform als Feigenblatt

Ein Blick in die Geschichte der Regierungsreformen im schweizerischen Bundesstaat zeigt, dass Bundesrat und Parlament die Forderung einer Regierungsreform immer wieder dazu missbraucht haben, um vom eigenen Unvermögen abzulenken. Im Unterscheid zur Demokratie stärkenden Forderung nach einer Volkswahl des Bundesrats, haben Regierungsreformen eine immer stärkere Zentralisierung geführt gebracht.

  • 04.07.2009, 00:00
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Ein Blattschuss ins Herz der bürgerfernen EDK

Seitdem die SVP die unsäglichen Zentralisierungstendenzen im Bildungswesen, welche durch die bürgerfernen Bürokraten der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) ausgebrütet werden, bekämpft, reiht sich in kantonalen Abstimmungen Erfolgsmeldung an Erfolgsmeldung. Nach dem vergangenen Abstimmungswochenende ist bereits klar, dass die EDK die notwendigen 18 Kantone nicht erreichen wird, um beim Bund den Antrag zur landesweiten Allgemeinverbindlichkeitserklärung von HarmoS zu stellen. Ein grosser Erfolg für die SVP.

  • 18.05.2009, 00:00
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Unsere Sozialwerke – ein riesiges Trauerspiel!

Letzte Woche lud Bundesrat Couchepin die betroffenen Interessengruppen zu einem runden Tisch ein, um die massiven Prämienerhöhungen für 2010, welche diesen August kommuniziert werden, minimal mittels Notverordnungen abzudämpfen.

  • 28.04.2009, 00:00
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Abschaffung der Billag UND Senkung der Radio- und Fernsehgebühren

Am 25. September 2008 hat SVP-Nationalrätin Natalie Rickli eine Interpellation mit kritischen Fragen zu den exorbitanten Billag-Kosten in der Höhe von 55 Millionen Franken pro Jahr eingereicht und vom Bundesrat diesbezüglich Rechenschaft verlangt. Sie weist in ihrem Vorstoss insbesondere auch auf den stossenden Umstand hin, dass die Eintreibung der Radio- und Fernsehgebühren durch die Billag jedes Jahr 11 Millionen oder 25 Prozent mehr kostet als sämtliche privaten TV- und Radioanstalten vom an Bund Mitteln erhalten, um ihr Programm auszugestalten.

  • 16.02.2009, 00:00
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Abstimmung über freien Personenverkehr: Dramatische Perspektiven für Sozialwerke

Die Befürworter der Personenfreizügigkeit mit Bulgarien und Rumänien sprechen nur immer über die angeblichen Erfolge in der Vergangenheit und unterlassen es, den Blick in die Zukunft zu wagen.

  • 04.02.2009, 00:00
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Ständerat und Ständemehr – Institutionen von gestern?

«Kooperativer Föderalismus» und seine Folgen: Am 18. August 2008 wurde in Bern das «Haus der Kantone» festlich eröffnet. Damit erhalten die kantonalen Direktorenkonferenzen, welche über keine sauber abgestützte Verfassungsgrundlage verfügen, ein Domizil.

  • 06.10.2008, 00:00
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Spannende Herbstsession 2008

Heute beginnt die Herbstsession der eidgenössischen Räte in Bern. Einmal mehr ist für viel Spannung gesorgt. Hauptthemen der Session sind die Sicherheitspolitik sowie die Aufarbeitung des Armeedebakels, welches durch die Causa Nef verursacht wurde. Weiter werden die grössten Milliardenlöcher in diesem Land Thema der Frühjahrssession sein – die NEAT und die zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur (ZEB). Weitere Themen dürften die aussenpolitischen Patzer von Frau Calmy-Rey, die stark steigenden Asylzahlen seit der Departementsübernahme von Frau Widmer-Schlumpf sowie die massiv gestiegenen Strompreise sein.

  • 15.09.2008, 00:00
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Transparenz über IV-Fälle

Nachdem bei einem Besuch im Amt für Handeslregister und Zivilstandswesen am 11. Juni 2008 klar geworden ist, dass der Grosse Rat keinerlei Einsicht in die IV-Akten derjenigen Personen hat, welche sich einbürgern lassen möchten, reicht heute Urs Martin einen Vorstoss ein, um diesen Missstand zu korrigieren.

  • 02.07.2008, 00:00
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IV-Fälle mit Jahrgang 1985 ohne Akteneinsicht im Schnellverfahren einbürgern?

Als neu gewählter Kantonsrat freue ich mich auf meine Tätigkeit. Ich habe aber auch Respekt vor der Verantwortung des Amtes. Die Vorbereitung auf die Sitzung vom 11. Juni 2008 gibt zu grossem Erstaunen Anlass: Warum erhalte ich bei der Vorbereitung der Ratssitzung keine detaillierten Dossiers der Einbürgerungskandidaten? Warum bloss summarische Aufstellungen, welche zwar Statistiken bieten, aber die brisanten Fakten (etwa Religion) nur in konsolidierter Form oder gar nicht hergeben und nicht den einzelnen Gesuchen zuordnen? Warum werden nur die Anzahl Gesuche aufgelistet und nicht die Anzahl der einzubürgernden Personen?

  • 10.06.2008, 00:00
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OL-Weltklasselauf in Romanshorn

Am kommenden Sonntag, 8. Juni 2008, trifft sich in Romanshorn die nationale OL-Spitze zu einem Selektionslauf für die OL-Weltmeisterschaften im Juli. In einer besonderen Cup-Form findet schweizweit zum ersten Mal eine Ausscheidung Mann gegen Mann im KO-System statt. Urs Martin ist Pressechef dieses Laufs.

  • 02.06.2008, 00:00
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Herzlichen Dank!

Geschätzte Bürgerinnen und Bürger. Sie haben mir heute das Vertrauen geschenkt und mich als Vertreter des Bezirks Bischofszell in den Grossrat gewählt. Eifach guet!

  • 06.04.2008, 00:00
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Über 33'000 Unterschriften für Volksmusik über UKW

Urs Martin ist Erstunterzeichner der Petition "Volksmusik für alle", welche weiterhin Volksmusik über UKW fordert. Am Mittwoch wurden über 33'000 Unterschriften für die Petition in Bern deponiert.

  • 19.03.2008, 00:00
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Der Balkanisierung der Sozialhilfe entgegentreten

Jeder Mensch in unserem Staat ist fähig, etwas zu leisten – und sei es noch so wenig. Auch wer in einer schwierigen Situation ist und ganz wenig verdient, leistet etwas. Wer mehr leistet, sollte für die zusätzliche Leistung nicht bestraft werden. Auch Personen, welche wenig leisten (können), müssen ernst genommen werden. Dies sind einige wenige, kaum bestrittene Grundsätze des innerstaatlichen Zusammenlebens. Doch genau die Missachtung dieser Grundsätze führt dazu, dass Sozialwerke wie etwa die Invalidenversicherung, aber auch die Sozialhilfe, immer mehr missbraucht werden.

  • 13.03.2008, 00:00
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Staatliche Bevormundung im Namen der Gesundheit

Das Bundesamt für Gesundheit ist absolut führend - führend, wenn es darum geht, die Freiheit der Bürger einzuschränken, zu moralisieren und die objektive Faktenlage durch die Achtundsechziger-Brille zu verzerren.

  • 07.03.2008, 00:00
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Die NEAT: Ein Trauerspiel ohne Ende!

Was macht man in der Privatwirtschaft mit einem gescheiterten Projekt? – Man stoppt es, bezahlt Lehrgeld und trägt die Konsequenzen. In der Politik hingegen werden gescheiterte Projekte unter Vertuschung der Faktenlage als Erfolge verkauft, was schliesslich dazu führt, dass die mangelhaften Projekte immer weiter ausgebaut werden, was noch weitere Kostenfolgen nach sich zieht. Am Schluss trägt niemand mehr die Verantwortung für die in Kaskaden getroffenen Fehlentscheide. So geschehen bei der NEAT. Die hauptsächlichen Leidtragenden dieser Politik sind heute noch nicht einmal geboren.

  • 07.12.2007, 00:00
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Hebt die Gesundheitsförderung auch das Wohlgefühl der Steuerzahler?

Alle Jahre wieder wird in der Gesundheitskommission beider Räte über den Jahresbericht der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz diskutiert. Zugegeben, im Vergleich mit all den anderen happigen Vorlagen in dieser Kommission handelt es sich bei diesem Bericht um eine untergeordnete Angelegenheit. Allerdings werden oftmals gerade bei diesen Angelegenheiten unnötig Steuergelder aus dem Fenster hinaus geworfen. Ein kritischer Blick tut not.

  • 19.11.2007, 00:00
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Pensionskassen: 30 Jahre Extrawürste für die öffentliche Hand

Am 27. Juni 2007 entschied der Bundesrat, dass auch öffentlich-rechtliche Pensionskassen saniert werden müssen. Dies ist grundsätzlich positiv. Der Haken an der Sache ist allerdings, dass er diesen 30 Jahre Zeit lässt. Wer an eine Sanierung glaubt, ist selber schuld.

  • 23.07.2007, 00:00
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Den Ständerat abschaffen?

Die Annäherung der Schweiz an die EU führt nicht nur dazu, dass viele Gesetze durch einen autonomen Nachvollzug übernommen werden. Die „Integrationspolitik“ bedroht auch unsere bundesstaatlichen Strukturen, welche sich in den letzten 160 Jahren gebildet haben. Besonders betroffen ist der Föderalismus. Mittels neuer Fachdirektorenkonferenzen, welche wegen der Europapolitik geschaffen wurden, werden die demokratischen Institutionen auf Bundes- und Kantonsebene zu Gunsten von schnellen Positionsbezügen entmachtet. Eine äusserst problematische Entwicklung, da kantonale Direktorenkonferenzen immer wichtiger werden, während Ständerat und Kantonsparlamente an Bedeutung verlieren. Und dies nota bene ohne gesetzliche Grundlage und Ermächtigung der Konferenzen durch das Volk.

  • 13.07.2007, 00:00
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Linke Sozialpolitik: 35 Milliarden für zu hohe Renten

Die Pensionskassen der öffentlichen Hand stellen für die Steuerzahler eine grosse finanzielle Hypothek dar. Aufgrund versicherungstechnisch nicht gedeckter Leistungen chronisch unterfinanziert, werden auf einmal ausserordentliche Sanierungsaktionen nötig. Diese bewegen sich regelmässig im Milliardenbereich. Eine Viertel der aktuellen Bundesschuld – oder rund 35 Milliarden Franken – rührt von ausserordentlichen Sanierungsaktionen der Bundespensionskassen her. Und noch immer zeichnet sich kein Ende der Milliardenforderungen an die Steuerzahler ab. Die Post und die SBB machen einmal mehr die hohle Hand bei den Bürgern. Die Linke setzt weiterhin alles daran, ihrer Klientel weitere Milliardenzahlungen zukommen zu lassen.

  • 27.04.2007, 00:00
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Steuermilliarden für die verfehlte sozialdemokratische Politik?

Vor kurzem erhöhte die SBB ihre Tarife. Einfache Bürger müssen damit neben den 8 Milliarden Franken (immerhin gut 1000 Franken pro Bürger und Jahr!) an Steuergeldern, welche der öffentliche Verkehr alleine auf Bundesebene jährlich verschlingt, noch mehr für die Beförderung durch die Bahn bezahlen. Doch damit nicht genug. Nun sollen sie auch noch für die Versäumnisse der SP-Politik aufkommen und das Loch in der SBB-Pensionskasse finanzieren.

  • 27.12.2006, 00:00
  • 923 Aufrufe

Schlagen die Sozialexporteure schon wieder zu?

Zur Erinnerung: Unsere Sozialversicherungen sind grösstenteils unterfinanziert. Die IV hat trotz 5. IV-Revision ein strukturelles Defizit von 2 Milliarden Franken pro Jahr. Die AHV wird voraussichtlich im Jahr 2012 grössere finanzielle Probleme haben und die Arbeitslosenversicherung schrieb in den letzten 3 Jahren 5 Milliarden Franken Defizit. Bei den Empfängern von Zahlungen aus den Sozialwerken sind Ausländer im Verhältnis zu deren Anteil an der Bevölkerung stark überrepräsentiert. Sie beziehen über 40 Prozent der IV-Leistungen und fast drei Mal so häufig Sozialhilfe wie Inländer. Auch bei der Arbeitslosenversicherung sind sie mit rund 40% der Arbeitslosen stark übervertreten.

  • 22.12.2006, 00:00
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Die Flat tax – das neue Steuermodell der Schweiz

Die Flat tax ist in aller Munde. Doch was ist die Flat tax? Was sind deren Auswirkungen? Ist die Flat tax ein Allheilmittel? Wo liegt der Unterschied zwischen Flat tax und Flat rate tax? Wie wirkt sich diese neue Steuer auf den Mittelstand und den Föderalismus aus? Eine Auslegeordnung.

  • 24.11.2006, 00:00
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Grazia fitg ad a revair a Berna

Die letzte Session war eine ausserordentliche. Ausserordentlich in vieler Hinsicht. Nicht nur die Tatsache, dass man ausnahmsweise ausserhalb von Bern in schöner alpiner Umgebung tagte, machte die vom 18. September bis 6. Oktober in Flims stattfindende Session zu etwas Einzigartigem. Auch die bündnerische Gastfreundschaft, die vielen Begegnungen mit Personen, welche man sonst an Sessionen nicht antrifft. Aber wer meint, dass die Session vor allem Wellness-Zwecken und Ausflügen diente, irrt. Zahlreiche gewichtige Geschäfte konnten in Flims verabschiedet werden. Die Sessionsbilanz darf sich sehen lassen.

  • 09.10.2006, 00:00
  • 1.251 Aufrufe

Und wieder klafft ein Milliardenloch…

In den letzten drei Jahren erzielte die Arbeitslosenversicherung ein Defizit von rund 5 Milliarden Franken. Völlig unbemerkt von der Öffentlichkeit und im Schatten des IV-Debakels öffnet sich somit ein neue riesige Finanzierungslücke in einem Sozialwerk. Doch bevor die Defizite in der Arbeitslosenversicherung noch mehr ausufern, gilt es zu Handeln. Ursachen für die Defizite sind eine falsche Annahme bezüglich Sockelarbeitslosigkeit sowie international überdurchschnittlich hohe Leistungen, welche durch die Personenfreizügigkeit unter Druck geraten. Eine leistungsseitige Revision drängt sich auf.

  • 22.09.2006, 00:00
  • 1.135 Aufrufe

Nach der Revision ist vor der Revision

In der vergangenen Märzsession hat der Nationalrat die 5. IV-Revision beraten. Zweifelsohne ist damit ein Schritt hin zu einer Verbesserung der Situation in der Invalidenversicherung getan. Allerdings wäre es vermessen anzunehmen, die Probleme in der IV seien gelöst. Einmal mehr beteuern die für die IV verantwortlichen Personen im Bund und den Kantonen, dass man unbedingt zusätzliche Mittel benötige, um die die IV zu sanieren. Dass eine Erhöhung der Mittel die IV-Probleme lösen könnte ist, ein gefährlicher Irrglaube, der in den letzten 20 Jahren verschiedentlich und mit schmerzhaften Folgen für Steuerzahler, Arbeitgeber- und Arbeitnehmer widerlegt wurde. Nachdem jeweils zusätzliche IV-Mittel gesprochen wurden, packte man die Reformen nur noch halbherzig an.

  • 05.05.2006, 00:00
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IV-Entwicklung beim Bund: Über sechs Jahre Intransparenz

Es ist bekannt, dass die IV grosse Probleme hat. Dass aber eines der grössten IV-Probleme der Bund selber ist, weiss fast niemand ausserhalb der Bundesverwaltung. Das IV-Problem des Bundes resultiert nicht etwa deshalb, weil er für die IV-Gesetzgebung verantwortlich ist, sondern weil er seine Pflicht als Arbeitgeber nicht oder nur in sehr unbefriedigendem Ausmass wahrnimmt. Die hohe Zahl der IV-Rentner in der Bundespensionskasse deutet darauf hin, dass der Bund überdurchschnittlich viele Angestellte in die IV abschiebt. Aber die genauen IV-Zahlen rückt der Bund nicht raus. Wieso auch? Die Bürger könnten sonst noch merken, wofür ihre Steuergelder verwendet werden.

  • 20.02.2006, 00:00
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Gönnen Sie sich Ihre IV-Rente

Beziehen Sie eine IV-Rente? Nein? Dann wird es höchste Zeit, dass Sie sich ernsthaft überlegen, eine solche anzustreben. Man gönnt sich ja sonst nichts. Noch nie waren die Chancen auf eine IV-Rente so gut.

  • 13.01.2006, 00:00
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Höhere Schulden dank der Schuldenbremse!

Die Bundesschulden steigen immer stärker an. 1990 war ihr Stand bei 38.5 Milliarden Franken – per Ende 2004 waren die Schulden auf fast 130 Milliarden Franken angestiegen. Dies ist ja keine Neuigkeit – doch wieso ist in den nächsten Jahren keine Trendwende in Sicht, obwohl das Schweizer Volk am 2. Dezember 2001 mit 84% Ja-Stimmen der so genannten Schuldenbremse zustimmte? Und warum steigen die Schulden, obwohl wir im Moment nicht in einer rezessiven Wirtschaftsentwicklung sind und gemäss Theorie der Schuldenbremse die Schulden zurückgehen müssten?

  • 05.10.2005, 00:00
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Scheininvalide vergolden? – NEIN!

Die Entwicklung der IV ist ein Trauerspiel ohne Ende. Im Jahr 1980 betrug die Anzahl IV-Rentner noch rund 164’329. Bis ins Jahr 2003 stieg die Anzahl der IV-Rentner auf über 270'000! Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar und wenn die Politik nicht dringend die notwendigen Gegenmassnahmen einleitet, kommt es zu einer totalen Verinvalidisierung der Schweiz! Mittlerweile bezieht jede 20. Person im erwerbsfähigen Alter eine IV – wer soll dies bloss noch bezahlen? Ist die Schweiz tatsächlich so invalid, wie dies die Statistik der Sozialhilfeempfänger aufzuzeigen scheint? Oder tut sie nur so?

  • 02.05.2005, 00:00
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